Gesundheitsinitive-Initiative deutlich abgelehnt

Die Initiative «Für eine sichere Gesundheitsversorgung im ganzen Kanton Luzern» wurde von der Stimmbevölkerung deutlich abgelehnt. Die Agentur media-work war für die Kampagne verantwortlich.

Es ist ein klares Ergebnis. 68271 Luzerner lehnen die Gesundheitsinitiative ab, nur gerade 25 549 sind einverstanden. Das macht einen Ja-Anteil von 27,23 Prozent. Die Volksinitiative «Für eine sichere Gesundheitsversorgung im ganzen Kanton Luzern» ist somit in allen 83 Gemeinden gescheitert. 

Das überparteiliche Komitee «Für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung» nimmt die klare Ablehnung der Gesundheits-Initiative erfreut zur Kenntnis. Das Komitee wertet das Abstimmungsergebnis als Vertrauensbeweis für die Luzerner Spitäler und die kantonale Gesundheitspolitik. Die Luzernerinnen und Luzerner wollen weder Denkverbote noch einen staatlich vorgeschriebenen Personalschlüssel.

Mit der Ablehnung der Gesundheits-Initiative bleibt alles beim Alten. Der Kanton hat (auch weiterhin) für eine flächendeckende Spital- und Notfallversorgung zu sorgen. Zudem bleiben die Spitäler verpflichtet, genügend Pflegepersonal auszubilden. Und klar bleibt auch: Ohne die Zustimmung des Kantonsrat kann kein Standort des Kantonsspitals aufgehoben werden. CVP-Kantonsrat Hans Lipp (Flühli) ist erleichtert: «Uns ist es gelungen aufzuzeigen, dass die meisten Forderungen der Initiative erfüllt oder unnötig sind.»