Mit 363 Stimmberechtigten verzeichnete die Gemeindeversammlung eine rekordverdächtig hohe Beteiligung. Im Zentrum stand die Frage, wie der Ortsteil Fürigen in Zukunft gestaltet werden soll. Bereits im Vorfeld war klar, dass das Geschäft zu intensiven Diskussionen führen würde: Befürworter und Gegner des Bebauungsplans organisierten sich in Komitees. An der Versammlung wurde dagegen schnell klar: Die Bevölkerung steht mit grosser Mehrheit hinter dem Projekt. Sowohl die Einsprachen als auch der Abänderungsantrag wurden deutlich verworfen – der Bebauungsplan setzte sich klar durch.
Das ehemalige Hotel Fürigen steht seit 2010 leer. Die Gebäude sind ungenutzt und mittlerweile Abbruchprojekte. Gleichzeitig verfügt das Areal mit seiner exponierten Lage und seiner einzigartigen Aussicht über enormes Potenzial für eine nachhaltige Quartierentwicklung. Der nun genehmigte Bebauungsplan schafft die planerische Grundlage dafür, dieses Potenzial zu nutzen und dem einstigen Hotelstandort neues Leben einzuhauchen. Geplant sind vielfältige Wohnungen, grosszügiger Grünraum, ein öffentlicher Platz und ein Restaurant für die Bevölkerung.
Die Luzerner Agentur media-work hat die Arealentwicklerin sowie das lokale Unterstützungskomitee während des gesamten politischen Prozesses kommunikativ beraten und begleitet – von der Strategie über die Produktion von Kampagnenmaterial bis zur Mobilisierung. Der deutliche Entscheid der Gemeindeversammlung zeigt, dass eine durchdachte politische Kommunikation zur Mehrheitsfähigkeit eines Projekts beitragen kann.